Bettina Herlitzius

Bürgermeisterkandidatin der GRÜNEN in Herzogenrath

Seit mehr als 30 Jahren lebe ich nun in Herzogenrath und die Stadt ist meine Heimat geworden. Beinahe ebenso lange bin ich politisch aktiv, nicht nur bei „meinen“ Grünen sondern auch in Bürgerinitiativen und Vereinen. Neben Beruf und Familie ist mein politisches Engagement mir immer eine Herzensangelegenheit gewesen. In unterschiedlichen Gremien und Positionen, u. a. im deutschen Bundestag, konnte ich Einiges gestalten, aber das Bürgermeisteramt in unserer Stadt sehe ich noch mal als ganz besondere persönliche Herausforderung.

Was braucht Frau, um eine gute Bürgermeisterin zu sein? Ich denke, es ist bei diesem Amt nicht nur mit Heimatverbundenheit, gutem Willen und pfiffigen Ideen getan. Natürlich sind das wichtige Voraussetzungen, aber politisches Geschick, Erfahrung sowie eine gute Vernetzung gehören auf jeden Fall auch dazu. Was viele vergessen: Im Unterschied zu anderen politischen Mandaten wird der/die Bürgermeister*in auch Chefin der hiesigen Verwaltung. Diese Verwaltung zu führen, sie, wo es notwendig ist, zu reformieren und vor allen Dingen, Mitarbeiter*innen und Bürger*innen mitzunehmen, ist eine der wichtigsten Aufgaben. Eine Verwaltung muss hinter ihrem Bürgermeister stehen, sonst wird aus den tollsten Projekten nichts.

Ich traue mir diese Aufgabe zu. Meine Erfahrung auf allen politischen Ebenen und meine langjährige Arbeit in der Verwaltungsspitze der StädteRegion Aachen sind meine Basis für die Arbeit als Bürgermeisterin.

Im Mittelpunkt meiner Kandidatur steht der Klimaschutz. Vielleicht fragen sich manche, ob das denn nun ein kommunales Thema ist. Natürlich, denn Klimaschutz fängt in der Kommune an. Ein Beispiel:

Wenn ich den hiesigen Einzelhandel stärke, ist das nicht nur gut für die lokale Wertschöpfung, sondern auch fürs Klima. Ein vielfältiges Angebot von Waren und Dienstleistungen vor Ort spart so manche Autofahrt. Interessanter Nebeneffekt: Die Ortskerne werden deutlich attraktiver, wenn es weniger Leerstände gibt. Ein Plus für die Lebensqualität in unseren Ortsteilen. Klimaschutz und sinnvolle Wirtschafts-förderung sind also keine Gegensätze, sondern Sie können Hand in Hand gehen.

Für mich ist Klimaschutz ein Thema, das in unserer Kommune gelebt werden muss. Wir tragen damit nicht nur unseren Teil zum momentan wichtigsten globalen Prozess bei, sondern wir verbessern so nachhaltig die Lebensqualität hier vor Ort. Ich will, dass Herzogenrath eine attraktive, klimafreundliche Stadt wird.


  • 1960                geboren in Bad Salzuflen
  • 1979-1988        Architektur-Studium an der RWTH Aachen, Abschluss: Dipl. Ingenieurin
  • 1987-1992        Freiberufliche Tätigkeit im Planungsbüro „Alte Windkunst“
  • 1992-1995        Referendariat, Ministerium für Bauen u. Wohnen, NRW
  • 1995-2007        Leiterin des Amts für Straßenbau u. Wohnungswesen, bei der Kreisverwaltung Aachen
  • 2007-2013        Mitglied des Deutschen Bundestags
  • Seit 2014          Leiterin des Amtes für Inklusion und Sozialplanung bei der Städteregion Aachen